Aufzucht eines Welpen und jungen
Hundes
Erkundigen Sie sich
bei Ihren Hundezüchter, wie er die
Stubenreinheit angebahnt hat. Oft beginnt
man mit Zeitungen im Wurfraum. Übernehmen
Sie dieses System zu Anfang bis Ihr Welpe
wirklich stubenrein ist.
Gerade die erste Zeit erfordert Geduld und
Ausdauer. Tiere Hunde sind lernbereit, aber wie bei einem kleinen
Kind braucht es ständige Wiederholung und Erinnerung, bis Ihr Hund
wirklich genau weiß, wo er seine Notdurft verrichten soll.
Gehen Sie in der Anfangszeit regelmäßig und
möglichst oft mit Ihrem Kleinen Gassi, sodass dieser dieser lösen
kann. Spätestens zwei Stunden nach dem Fressen und Schlafen müssen
Sie gehen. Regelmäßigkeit und ein fester Tagesablauf bringt hier den
Erfolg.
Tauchen Sie Ihren Welpen nicht in gemachte Pfützen in der Wohnung
oder bestrafen ihn danach. Erfolg haben Sie nur dann, wenn Sie ihn
"auf frischer Tat" erwischen und dann laut schimpfen, damit er
begreift was er falsch gemacht hat.
Beim Futter sollten Sie bei kleinen Welpen
nur sehr hochwertiges, speziell für Welpen geeignetes Hundefutter
kaufen. Ein junger Hund ist sehr empfindlich und holt sich unter
Umständen sehr schnell eine Magenverstimmung. Dann müssen Sie ihn
auf Diät setzen und bewährte Hausmittel wie Zwieback in schwarzem
Tee oder Fencheltee Ihrem Welpen geben,
Knabbert Ihr junger Hund an Möbel, Ecken und Kanten, ist dieser entweder
unterbeschäftigt oder macht einen Zahnwechsel durch. Während des
Zahnwechselns benötigt er ein Set Kauknochen.
Fördern Sie unbedingt den Spieltrieb und das Sozialverhalten des
Hundes, indem Sie sich viel mit ihm beschäftigen. Kaufen Sie ihm
Spielzeug, das seine Intelligenz fördert und ihn beschäftigt.
Informieren Sie sich je nach Rasse über spezielle Erziehungsmethoden
und spezielle Förderungen. Konsequent, aber gerecht und unbedingt
liebevoll sollte die Faustregel zur Erziehung eines Welpen und
jungen Hundes sein.
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